Matthias Weik und Marc Friedrich haben in ihren Büchern Buch „Der größte Raubzug der Geschichte“, „Der Crash ist die Lösung“ und „Kapitalfehler“ sowie in Interviews, Artikeln, Kommentaren… folgendes richtig prognostiziert:

Austeritätspolitik ist gescheitert

Der Crash ist die Lösung; S.206

Die Sparpolitik hat in manchen Fällen eine kurzfristige, kosmetische Besserung beschert, vor allem aber hat es die Volkswirtschaften in den betroffenen Ländern zugrunde gerichtet.

Kapitalfehler; S.43

Die Austeritätspolitik ist gescheitert! Nur durch Arbeit und Investitionen entstehen Wertschöpfung, Mehrwert, Einkommen, Binnenkonsum, Steuereinnahmen und schlussendlich Prosperität. Diese Wohlstandsspirale nach oben muss gefördert und die Abwärtsspirale durch Kaputtsparen und Arbeitslosigkeit gestoppt werden.

Mittlerweile zeigt eine DIW-Studie: „Die Austeritätspolitik in Spanien, Portugal und Italien war kontraproduktiv.“


Verlängerung des EZB-Programms

Auf Facebook am 8.12.2016

Wir gehen davon aus, daß das irrsinnige Aufkaufprogramm der EZB ausgeweitet wird für 6-12 Monate.


Ausgang der US-Präsidentenwahl

NTV; 1.11.2016

Im Rahmen eines Interviews bei NTV am 1.11.2016 hat Marc Friedrich folgerichtig prognostiziert, dass Donald Trump die Wahl gewinnen wird und dass es in Folge dessen nicht zum Absturz der Finanzmärkte kommen wird.


Brexit/ EU/ Erstarken extremer politischer Kräfte

Kapitalfehler; S. 19, 20

Innerhalb der EU arbeitet man stärker denn je gegen- statt miteinander. Über die Zerfallserscheinungen der EU lässt sich nicht mehr hinwegsehen. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis sie in ihrer jetzigen Form auseinanderfällt.

Wenn sich die gesamtwirtschaftliche Situation in vielen Ländern Europas nicht zum Positiven wendet – wovon wir nicht ausgehen – , dürfte die EU eher früher als später implodieren.

Sollte die Politik nicht umgehend damit beginnen, die Probleme der Menschen und nicht nur der Banken zu lösen ist, ist die Gefahr groß, dass eher früher als später politische Parteien in Europa an die Macht kommen, die sich kein aufrechter Demokrat wünscht.

Am 29.03.2017 hat Großbritannien den Austritt aus der Europäischen Union beantragt.


Negativzinsen für Sparer

Abhebungsgebühren, Enteignung, Entmündigung

Kapitalfehler; S.21

Die Schlinge um Deutschland wird immer enger. Momentan treffen Negativzinsen nur Großkunden, aber irgendwann wird es uns alle treffen.

Um die nächsten Krisen aufzufangen, wird die finanzielle Repression gegen die Bürger weltweit ausgeweitet und in Zukunft noch mehr finanzielle Restriktionen fordern.

Kapitalfehler; S.23

Deshalb sollte uns klar sein, dass uns die Niedrigzinsphase erhalten bleibt. Es ist absehbar, dass die Zinsen sogar noch weiter sinken und die Enteignung durch die Notenbanken weiter fortschreiten wird, um die Kosten der Krisen auf uns alle abzuwälzen und dem System noch ein wenig Leben einzuhauchen.

Der Crash ist die Lösung; S.213

Die Zentralbanker stecken in einer fatalen Zwickmühle, in der sie die Wahl haben zwischen Pest und Cholera: Zinsen anheben oder Zinsen endgültig auf null senken. Oder sogar Wege zu einer Negativverzinsung zu ebnen.

Der Crash ist die Lösung; S.253

Dies würde bedeuten, dass man sogar noch Geld dafür bezahlen muss, wenn man Geld auf dem Konto hat.

Mittlerweile haben die Banken ihre Kontoführungsgebühren massiv erhöht und die ersten Banken haben bereits Negativzinsen für Privatkunden eingeführt. Ferner verlangen erste Volksbanken und Sparkassen Gebühren für das Abheben von Bargeld.


Sparkassen, Volksbanken & Bausparkassen

Kapitalfehler; S.21

Die solide wirtschaftenden Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Bausparkassen haben aufgrund der Niedrigzinsphase immer größere Probleme.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken werden eine lang anhaltende Niedrig- und Nullzinsphase kaum überleben – von den Bausparkassen ganz zu schweigen. Es ist damit zu rechnen, dass die Kosten immer weiter auf die Kunden abgewälzt werden und sich die Kontogebühren erheblich erhöhen.

Jetzt nehmen die ersten Sparkassen sogar Gebühren fürs Geldabheben.


Ausgang der EU-Wahl

Der Crash ist die Lösung; S.13

Anlässlich der Europawahlen im Mai 2014 werden Politiker von Helsinki bis Rom und von Lissabon bis Warschau gefühlvolle Sonntagsreden halten, in denen sie die Segnungen der europäischen Friedensordnung und die unbestreitbaren Vorteile grenzüberschreitender wirtschaftlicher Zusammenarbeit preisen. Doch zugleich schaffen dieselben Politiker durch krasse Fehlentscheidungen einen brandgefährlichen Nährboden für Populisten, Nationalisten, Separatisten und Extremisten.

Bei der EU-Parlamentswahl 2014 haben Populistische Kräfte große Stimmengewinne erzielt. Auch bei den folgenden Wahlen in Europa haben populistische Parteien erhebliche Erfolge verzeichnet.


Absenken des Garantiezinses für die Kapitallebensversicherungen

Der Crash ist die Lösung; S.242

Die Garantieverzinsung von 1,75 Prozent bei Neuverträgen liegt bereits jetzt unter der aktuellen – recht moderaten – Inflationsrate. 2015 soll die Garantieverzinsung auf 1,25 Prozent gesenkt werden.

Der Garantiezins (Höchstbetrag für den Rechnungszins) wurde auf 1,25 Prozent gesenkt. Ab Januar 2017 wird der Garantiezins weiter auf 0,9 Prozent gesenkt.


Die Fleißigen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher

Der größte Raubzug der Geschichte; ab Seite 280

Bereits 2012 haben Friedrich & Weik auf die Entwicklung hingewiesen. Im Jahr 2016 besitzen bereits 62 Superreiche genauso viel wie die Hälfte der Erdbevölkerung.

Mittlerweile warnt auch die Regierung in ihrem Armuts- und Reichtumsbericht vor „verfestigter Ungleichheit“.


Die nächste Bankenrettung wird unter Einbeziehung der Sparer (bail in) über die Bühne gehen

Der größte Raubzug der Geschichte; S.327

2008 mussten die Banken von den Regierungen gerettet werden. Die Finanzindustrie hat es geschafft, die Staatskassen zu plündern und die Politiker in eine gefährliche Abhängigkeit zu bringen. Das Problem ist, dass sich die Staaten eine weitere Rettung des aufgeblasenen und spekulationsgetriebenen Finanzmarktes nicht mehr leisten können. Eine weitere Bankenrettung kann nur noch auf Kosten der Allgemeinheit geschehen.

Friedrich & Weik haben somit die Entwicklungen z.B. in Zypern und der EU folgerichtig vorhergesagt.


Weiteres Hilfspaket für Griechenland

Der größte Raubzug der Geschichte; S. 249

Nachdem sich das erste Rettungspaket vom Mai 2010 als nicht ausreichend erwiesen hat, wurde ein zweites Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro im Juli 2011 auf den Weg gebracht. Bereits im Februar 2012 ist sicher, dass ein drittes Hilfspaket an Griechenland erfolgen muss.

Nach einem Schuldenschnitt wurde 2015 ein drittes Rettungspaket notwendig. Mittlerweile summieren sich die in den vergangenen Jahren überwiesenen Notkredite und Hilfen auf rund 362 Milliarden Euro.


Griechenland

Kapitalfehler; S.276

Die größte Insolvenzverschleppung geht munter weiter.

Selbst der Internationale Währungsfonds (IWF) stuft Griechenlands Schuldenlast als derzeit „unhaltbar“ und langfristig „explosiv“ ein.


Die Rente ist nicht sicher

Der Crash ist die Lösung; S.116

Die Zahlen für Rentner aus deutschen Landen sind verheerend. Gerade mal 42 Prozent ihres durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommens und 55,2 Prozent des Nettoeinkommens werden ihnen für das Alter in Zukunft zur Verfügung stehen. Damit liegen wir im internationalen Vergleich weit zurück. Gemessen an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit lassen sich deutsche Arbeitnehmer ihren Anteil an der geleisteten Wertschöpfung so stark beschneiden wie in keinem anderen Land! Damit ist in vielen Fällen Altersarmut programmiert.

Der größte Raubzug der Geschichte; S.270

Es stellt sich die Frage, ob „unser“ Norbert Blüm diese Aussage damals ernst gemeint hat. Wenn ja, zweifle ich ernsthaft an seinem Verstand, wenn nein, hat er uns gründlich hinters Licht geführt. Es ist hinlänglich bekannt, dass die Rentensysteme von den arbeitenden Jungen für die gleichzeitig lebenden Älteren bezahlt werden. Hierzu benötigen wir jedoch immer mehr Junge, da die Älteren immer älter werden.

Heute ist die Rentenproblematik und die drohende Altersarmut hinlänglich bekannt.